Altbau, Abriss oder Sanierung?

 

Haus kaufen oder Atbau sanieren, diese Frage steht oft im Raum, ein neu gebautes Haus kann auch individuell gehalten werden, jedoch ist der Bestand an sanierungsbedüftigen Häuser groß, es stehen viele Fachwerkhäuser leer, da hier eine große Distanz zwischen  Interessent und Objekt besteht.

 

Die Modernisierung von Altbauten ist u.a. in Energiesparverordnung (ENEV) geregelt

 

Gesetzliche Pflicht bei Teil-Sanierung und Gebäudesanierung:

  • Pflicht 1: Wird ein Haus nach dem 01.02.2002 gekauft oder geerbt, muss der neue Besitzer eine Dachdämmung oder eine Dämmung der obersten Geschossdecke anbringen. Dabei darf der Dämmwert nicht niedriger sein als 0,24 W/(m2K). Ausnahme: Findet kein Besitzerwechsel nach Januar 2002 statt, muss auch nicht gedämmt werden.
  • Pflicht 2: Gilt seit 2009: Wird eine Außenwand gedämmt, muss dies nach EnEV-2009-Vorschriften passieren. Das bedeutet, dass – wenn Sie schon Ihr Haus dämmen – dieses auch mit einer ausreichend guten Dämmschicht tun müssen. Ausnahme: Wer nicht dämmen will, muss es auch nicht tun.
  • Pflicht 3: Heizrohre isolieren und Heizkessel von vor 1978 erneuern: Die Pflicht gilt seit 2009 ohne Ausnahme für alle Ein- und Zweifamilienhäuser. Ist der Heizkessel in einem Haus zu alt, muss er umgehend ausgewechselt werden. Kontrolliert wird dies vom Schornsteinfeger.

Die Möglichkeit der Förderung von Einzelmaßnahme sowie für eine ganze Haussanierung ist in jedem Fall gegeben, nicht immer aber von Interesse.

 

Die Sanierung oder Instandsetzung erfordert viel Geduld und im allgemeinen Volksmund viel Geld.

Das muss aber nicht unbedingt sein.

Sofern das Objekt im Vorfeld nach bestem Wissen geprüft wurde, können die Kosten relativ gut ermittelt werden.

Die Mehrarbeit durch die zusätzlichen Rückbauarbeiten und eventuellen Entsorgungskosten sind nicht vermeidbar, allerdings erhält man zum Schluss ein einmaliges Objekt.

 

Das Zusammenspiel von alter Bauweise, moderner Technik und angepassten Bauprodukten kann jedem Besitzer ein angenehmes Zuhause schaffen.

Im folgenden als Bsp. ein naßer Keller, hier ist die übliche Methode, aufgraben und die Abdichtung der im Erdreich sitzenden Bauteile herstellen und anschließend je nach Fall eine Drainage verlegen.

 

Nur ist diese Maßnahme im Bereich Natursteinkeller, Bruchstein o.v., nicht unbedingt zweckmäßig, denn die horizontale Fuge unterhalb der Kellerfuge ist nicht erreichbar, was tun in so einem Fall?

 

Die Alternativen sind da auch in solchen Fällen, je nach Härtefall, da auch teilweise Bachläufe o.ä. im Erdboden verlaufen.

 

Ein weiterer Faktor im Ausbau ist Lehm,  so hat Lehm z.B. angenehme Oberflächentemperaturen, setzt keine Schadstoffe frei, reguliert die Luftfeuchtigkeit, bietet Schallschutz und die allergene Belastung ist gering.